'''Stefanie Vogelsang'' (* 25. April 1966) ist eine deutsche Politikerin der Christlich Demokratischen Union (CDU) und ehemaliges Mitglied des Bundestages (2009–2013). Sie war stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Berlin-Neukölln, Stadträtin, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Berlin und Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Neukölln. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Neukölln.
== Bildung ==
Vogelsang wuchs in Bielefeld auf und begann ein Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und der Universität Bonn, schloss ihr Studium jedoch nicht ab.
== Parteipolitik ==
Sie trat 1989 der CDU bei. Sie arbeitete für mehrere Abgeordnete des Deutschen Bundestages in Bonn und wurde 1990 Referentin des Deutschen Bundestages. Sie war Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Gropiusstadt und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des CDU-Bezirksverbands Neukölln. Den Kreisvorsitz verlor Vogelsang, als sie vom Kreisparteitag überraschend nicht wiedergewählt wurde. Ihr Nachfolger wurde ihr Kreistagskollege
== Bezirksamt Berlin-Neukölln ==
Von 1995 bis 1999 war Stefanie Vogelsang Bezirksrätin für Gesundheit und Soziales im Bezirksamt Neukölln. 1999 wurde sie nicht erneut nominiert. Vom 1. Dezember 2001 bis 9. Juni 2009 war sie stellvertretende Bürgermeisterin von Neukölln. Vom 1. Dezember 2001 bis 26. Oktober 2006 war sie Bezirksrätin für das Bauamt und vom 27. Oktober 2006 bis 9. Juni 2009 Bezirksrätin für Bürgerservice und Gesundheit in Neukölln. Ein Rückrufantrag von SPD, Grünen, PDS, FDP und Grauen Panthern aus dem Jahr 2008 scheiterte knapp. Ihre Amtszeit endete schließlich mit ihrer Amtsenthebung am 9. Juni 2009. Die ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende,
== Bundestag ==
Im Vorfeld des Bundestagswahlkampfs kam es zu heftigen innerparteilichen Unruhen um Vogelsangs Kandidatur. Nach ihrer Absetzung als Vorsitzende der Ortspartei wurden ihr Fehler in der Parteifinanzen vorgeworfen,Markus Wehner: [http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 94627.html ''Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013. was in einem weiteren Parteitag gipfelte, auf dem sie aufgefordert wurde, ihre Kandidatur zurückzuziehen.Markus Wehner: [http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 94627.html ''Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
Nachdem Vogelsang an ihrer Kandidatur festhielt, wurde sie bei der Bundestagswahl 2009 als Direktkandidatin für den Wahlkreis Neukölln (Berlin-Neukölln) in den Bundestag gewählt und erhielt 30 % der Erststimmen. Im Bundestag war sie ordentliches Mitglied des Unterausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union, des Petitionsausschusses und des Gesundheitsausschusses sowie stellvertretendes Mitglied des Hauptausschusses verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013. Vogelsang hielt ihre erste Rede im Deutschen Bundestag am 17. Dezember 2009.
Sie ist Mitglied der EU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Für die Bundestagswahl 2013 wurde sie im Wahlkreis Neukölln nicht erneut nominiert.
== Positionen ==
Vogelsang forderte wiederholt Kürzungen der Sozialleistungen für Eltern, deren Kinder häufig die Schule schwänzen.
Während ihrer Amtszeit als Baustadträtin verhinderte sie mit Bauvorschriften den Bau einer Moschee in Neukölln. Sie befürchtete, dass hinter dem Projekt zweifelhafte Unterstützer stünden 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
In der B.Z. (Zeitung)|''B.Z.'' ''Zeitung'' Vogelsang prangerte während ihrer Zeit als Stadträtin die Existenz von Sperrgebieten (No-go-Areas) in Neukölln an. Dies führte zu einem Streit mit Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD).
* Liste der Abgeordneten des 17. Bundestages
Lebende Menschen
1966 Geburten
CDU-Politiker
Abgeordnete des Berliner Bundestages
Mitglieder des Bundestages 2009–2013
Mitglieder des Bundestages der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
Weibliche Bundestagsabgeordnete
Deutsche Politikerinnen des 21. Jahrhunderts
'''Stefanie Vogelsang'' (* 25. April 1966) ist eine deutsche Politikerin der Christlich Demokratischen Union (CDU) und ehemaliges Mitglied des Bundestages (2009–2013). Sie war stellvertretende Bürgermeisterin des Bezirks Berlin-Neukölln, Stadträtin, stellvertretende Vorsitzende des CDU-Landesverbandes Berlin und Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Neukölln. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Neukölln.
== Bildung == Vogelsang wuchs in Bielefeld auf und begann ein Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Münster und der Universität Bonn, schloss ihr Studium jedoch nicht ab.
== Parteipolitik == Sie trat 1989 der CDU bei. Sie arbeitete für mehrere Abgeordnete des Deutschen Bundestages in Bonn und wurde 1990 Referentin des Deutschen Bundestages. Sie war Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Gropiusstadt und von 2005 bis 2009 Vorsitzende des CDU-Bezirksverbands Neukölln. Den Kreisvorsitz verlor Vogelsang, als sie vom Kreisparteitag überraschend nicht wiedergewählt wurde. Ihr Nachfolger wurde ihr Kreistagskollege == Bezirksamt Berlin-Neukölln == Von 1995 bis 1999 war Stefanie Vogelsang Bezirksrätin für Gesundheit und Soziales im Bezirksamt Neukölln. 1999 wurde sie nicht erneut nominiert. Vom 1. Dezember 2001 bis 9. Juni 2009 war sie stellvertretende Bürgermeisterin von Neukölln. Vom 1. Dezember 2001 bis 26. Oktober 2006 war sie Bezirksrätin für das Bauamt und vom 27. Oktober 2006 bis 9. Juni 2009 Bezirksrätin für Bürgerservice und Gesundheit in Neukölln. Ein Rückrufantrag von SPD, Grünen, PDS, FDP und Grauen Panthern aus dem Jahr 2008 scheiterte knapp. Ihre Amtszeit endete schließlich mit ihrer Amtsenthebung am 9. Juni 2009. Die ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende, == Bundestag == Im Vorfeld des Bundestagswahlkampfs kam es zu heftigen innerparteilichen Unruhen um Vogelsangs Kandidatur. Nach ihrer Absetzung als Vorsitzende der Ortspartei wurden ihr Fehler in der Parteifinanzen vorgeworfen,Markus Wehner: [http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ein-makel-im-lebenslauf-deutsche-spitzenpolitiker-verschleiern-ihre-studienabbrueche-12194627.html ''Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013. was in einem weiteren Parteitag gipfelte, auf dem sie aufgefordert wurde, ihre Kandidatur zurückzuziehen.Markus Wehner: [http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ein-makel-im-lebenslauf-deutsche-spitzenpolitiker-verschleiern-ihre-studienabbrueche-12194627.html ''Deutsche Spitzenpolitiker verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
Nachdem Vogelsang an ihrer Kandidatur festhielt, wurde sie bei der Bundestagswahl 2009 als Direktkandidatin für den Wahlkreis Neukölln (Berlin-Neukölln) in den Bundestag gewählt und erhielt 30 % der Erststimmen. Im Bundestag war sie ordentliches Mitglied des Unterausschusses für Angelegenheiten der Europäischen Union, des Petitionsausschusses und des Gesundheitsausschusses sowie stellvertretendes Mitglied des Hauptausschusses verschleiern ihre Studienabbrüche''.] In: ''Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'', 26. Mai 2013, abgerufen am 26. Mai 2013. Vogelsang hielt ihre erste Rede im Deutschen Bundestag am 17. Dezember 2009.
Sie ist Mitglied der EU-Fraktion im Deutschen Bundestag Für die Bundestagswahl 2013 wurde sie im Wahlkreis Neukölln nicht erneut nominiert. == Positionen == Vogelsang forderte wiederholt Kürzungen der Sozialleistungen für Eltern, deren Kinder häufig die Schule schwänzen. Während ihrer Amtszeit als Baustadträtin verhinderte sie mit Bauvorschriften den Bau einer Moschee in Neukölln. Sie befürchtete, dass hinter dem Projekt zweifelhafte Unterstützer stünden 2013, abgerufen am 26. Mai 2013.
In der B.Z. (Zeitung)|''B.Z.'' ''Zeitung'' Vogelsang prangerte während ihrer Zeit als [url=viewtopic.php?t=4191]Stadträtin[/url] die Existenz von Sperrgebieten (No-go-Areas) in Neukölln an. Dies führte zu einem Streit mit Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD).
* * [http://webarchiv.bundestag.de/archive/2013/1212/bundestag/abgeordnete17/biografien/V/vogelsang_stefanie.html Biografie beim Deutschen Bundestag] * [https://www.stefanie-vogelsang.de/ Website von Stefanie Vogelsang] *
== Siehe auch ==
* Liste der Abgeordneten des 17. Bundestages Lebende Menschen 1966 Geburten CDU-Politiker Abgeordnete des Berliner Bundestages Mitglieder des Bundestages 2009–2013 Mitglieder des Bundestages der Christlich Demokratischen Union Deutschlands Weibliche Bundestagsabgeordnete Deutsche Politikerinnen des 21. Jahrhunderts [/h4]
Stefanie Grob (geb. 3. April 2004) ist eine Schweizer Skirennläuferin, die sich auf Geschwindigkeitswettkämpfe spezialisiert hat und dreimal Junioren-Weltmeisterin bei den...