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'''''Pimpla spuria''''' ist eine Schlupfwespen|Schlupfwespe aus der Familie (Biologie)|Unterfamilie der Pimplinae. Die Art wurde von Carl Gravenhorst (Zoologe)|Carl Gravenhorst im Jahr 1829 Erstbeschreiber|erstbeschrieben. Das aus dem Lateinischen stammende Art-Epitheton ''spuria'' bedeutet „unecht“. ''Pimpla spuria'' ist in Deutschland eine von mindestens 11 Arten der Gattung ''Pimpla''.

== Merkmale ==
Die etwa 7 mm langen schwarzen Schlupfwespen haben überwiegend gelbbraun gefärbte Insektenbein|Beine. Die vorderen Coxa (Gliederfüßer)|Coxae und Schenkelring|Trochanteren sind schwarz. Das basale Ende sowie die apikale Hälfte der hinteren Tibia (Gliederfüßer)|Tibien sind verdunkelt. Dazwischen befindet sich ein mehr oder weniger schmaler gelber bis gelbbrauner subbasaler Ring. Weiterhin sind die hinteren Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsen schwarz gefärbt. Die fadenförmigen filiformen Fühler (Biologie)|Fühler weisen etwa 30 Geißelglieder auf. Das erste Geißelglied ist fünfmal so lang wie breit. Die Fühlergeißel ist ohne Tyloide (Sinnesfelder). Die inneren Facettenauge|Augenränder sind leicht und gleichmäßig in Richtung der Fühlereinlenkungen gekrümmt. Die prätarsalen Krallen sind ohne einen basalen Zahn. Bei den Weibchen ist das Gesicht nicht konvex nach vorne gerichtet. Das vierte Tarsus (Gliederfüßer)|Tarsenglied der Hinterbeine der Weibchen ist apikal nicht so tief gerandet wie bei ''P. contemplator''. Die Ovipositor|Bohrerklappen sind länger als die hinteren Tibien.

== Verbreitung ==
''Pimpla spuria'' ist in der westlichen Paläarktis verbreitet. In Europa erstreckt sich das Vorkommen von Schottland und dem Süden von Fennoskandinavien bis in den Mittelmeerraum und die Iberische Halbinsel. Im Osten reichen die Funde über Kleinasien, den Kaukasus, den Naher Osten|Nahen Osten und den Iran bis nach Zentralasien (Kasachstan, Altai).

== Lebensweise ==
''Pimpla spuria'' Parasitoid|parasitiert Puppe (Insekt)|Präpuppen und Puppen verschiedener Schmetterlinge. Zu den Wirtsarten gehören u. a. der Apfelwickler (''Cydia pomonella'') (Familie Tortricidae), der Frankfurter Ringelspinner (''Malacosoma franconicum'') (Familie Lasiocampidae), die Traubenkirschen-Gespinstmotte (''Yponomeuta evonymella'') (Familie Yponomeutidae) und ''Sesamia nonagrioides'' (Mediterranean corn borer) (Familie Noctuidae). Die Schlupfwespen beobachtet man gewöhnlich von April bis Dezember.




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Kategorie:Schlupfwespen
Kategorie:Ichneumonidae
Kategorie:Parasit bei Wirbellosen

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