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 Jegan Dschabbarow

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'''Jegana Dschabbarowa''' (* 1992 in Jekaterinburg) ist eine Aserbaidschan|aserbaidschanische Schriftstellerin, Lyrikerin, Essayistin und Literaturwissenschaftlerin, die seit 2024 im deutschen Exil lebt.
== Leben ==
Dschabbarowa wurde 1992 in Jekaterinburg in eine aserbaidschanische Familie geboren und ist Lyrikerin, Essayistin und promovierte Literaturwissenschaftlerin.
== Wirken ==
Dschabbarowas literarische Arbeit verbindet feministische und dekoloniale Perspektiven auf die russische Gesellschaft und konservative aserbaidschanische Bevölkerungsgruppen, wobei sie koloniale Gewaltverhältnisse kritisch reflektiert. Ihr Debüt ''Die Hände der Frauen in meiner Familie waren nicht zum Schreiben bestimmt'' erzählt in klarer, poetischer Sprache und ist in elf Kapitel gegliedert, die jeweils einem Körperteil gewidmet sind. Zentrale Themen sind patriarchale Kontrolle, alltäglicher Rassismus und das Ringen um Zugehörigkeit; zugleich beschreibt das Buch die Krankheitsgeschichte der Erzählerin als paradoxe Befreiungserfahrung. Der Roman wurde 2022 verfasst, 2023 zunächst auf Russisch veröffentlicht und 2025 in deutscher Übersetzung von Maria Rajer herausgebracht.

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