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 Fien de la Mar

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sein Tod

„Josephina Johanna „Fien“ de la Mar“ (2. Februar 1898 – 23. April 1965) war eine niederländische Bühnenschauspielerin, Filmschauspielerin und Kabarettistin. Sie war eine der berühmtesten Theaterpersönlichkeiten der Niederlande in der Zwischenkriegszeit und war bekannt für ihre Vielseitigkeit, starke Bühnenpräsenz und unverwechselbare Persönlichkeit.
== Frühes Leben ==
De la Mar wurde in Amsterdam in eine prominente Theaterfamilie hineingeboren. Sie war die Tochter des Schauspielers und Regisseurs Napoleon Christiaan („Nap“) de la Mar und der Schauspielerin Clasina Margaretha Klopper. Ihr Großvater, Charles de la Mar, war ebenfalls Schauspieler.

Sie wuchs teilweise bei ihren Großeltern mütterlicherseits im ländlichen Dorf Sloten (Amsterdam) in der Nähe von Amsterdam auf. De la Mar besuchte eine HBS (Sekundarschule) für Mädchen in Rotterdam. Drei Monate vor ihrem Abschlussexamen verließ sie die Schule, um eine Theaterkarriere einzuschlagen. Diese Entscheidung wurde ihr von ihrem Vater, der ihr erster Mentor wurde, ermutigt und angeleitet.

== Bühnen- und Kabarettkarriere ==
Ihr professionelles Debüt gab De la Mar 1916 in der Revue „Had je me maar“ an der Seite von Louis Davids. Sie etablierte sich schnell als vielversprechende junge Darstellerin und trat zusammen mit ihren Eltern in der speziell für sie geschriebenen Operette „Madorah“ (1917) auf. Ihr Durchbruch als dramatische Schauspielerin gelang Ende der 1920er Jahre mit dem Rotterdamsch-Hofstad-Tooneel. Zu ihren bemerkenswertesten Rollen gehörten „Pygmalion (Schauspiel)“ von George Bernard Shaw (1928), „Het graf van de onbekende soldaat“ (1928), „Het proces van Mary Dugan“ (1928), „Minna von Barnhelm“ von Gotthold Ephraim Lessing (1929) und „Moortje“ von Gerbrand Adriaensz Bredero|Bredero (1932). Später in ihrer Karriere arbeitete sie mit Regisseuren wie Cees Laseur, Albert van Dalsum,
Neben ihrer dramatischen Arbeit genoss de la Mar hohes Ansehen als Kabarettistin. Sie brillierte sowohl als Schauspielerin in Sketchen als auch als Sängerin, indem sie komische und tragische Stoffe in einem sehr persönlichen Stil vortrug, der von Eleganz und Intensität geprägt war. Obwohl Kabarett nicht ihr einziger Schwerpunkt war, arbeitete sie mit Persönlichkeiten wie Rudolf Nelson, Willy van Hemert und Cor Ruys sowie in Ensembles, die sie selbst zusammenstellte.

== Filmarbeit ==
Mit dem Aufkommen des niederländischen Tonfilms in den frühen 1930er Jahren erreichte de la Mar ein breiteres Publikum. Sie trat in mehreren frühen Spielfilmen auf, darunter „De Jantjes“ (1934), „Bleeke Bet“ (1934) und „Op Stap“ (1935). Ihre Auftritte, die sich durch Ausdruckskraft und Doppeldeutigkeit auszeichneten, trugen wesentlich zu ihrer Popularität bei. Sie wurde eng mit dem Lied „Ik wil gelukkig zijn“ („Ich möchte glücklich sein“) in Verbindung gebracht, das sie auf der Leinwand vortrug und das mit ihrem öffentlichen Image verbunden blieb.

== Kriegsjahre und eigenes Theater ==
Während der deutschen Besetzung der Niederlande trat de la Mar bis 1943 weiter auf, als sie sich weigerte, sich bei der von Nazi-Deutschland (Nazi-Deutschland) kontrollierten Nederlandsche Kultuurkamer zu registrieren. Nach der Befreiung kehrte sie mit dem Antikriegsstück „Vrij volk“ auf die Bühne zurück. Zusammen mit ihrem Mann, dem Architekten Pieter Grossouw, eröffnete sie ihr eigenes Theater in der Marnixstraat in Amsterdam, das nach ihrem Vater DeLaMar|De la Mar Theater benannt wurde. Trotz des künstlerischen Erfolgs hatte das Theater finanzielle Probleme und wurde 1952 von Wim Sonneveld übernommen und in Nieuwe De la Mar Theater umbenannt.

== Späteres Leben und Tod ==
Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1957 erlebte de la Mar eine Phase des Niedergangs. Sie unternahm einen gescheiterten Selbstmordversuch, bei dem ihr linker Arm gelähmt war und sie einige Zeit in der Psychiatrie verbrachte. Obwohl sie kurzzeitig zurückkehrte, um mit Theaterensembles und im Fernsehen zu arbeiten, verschlechterte sich ihr psychischer Gesundheitszustand weiter, der von Paranoia und emotionaler Instabilität geprägt war, was sie zunehmend von Kollegen und Freunden isolierte.

Am 18. April 1965 sprang de la Mar aus dem Fenster ihrer Wohnung in Amsterdam. Sie starb fünf Tage später, am 23. April 1965, im Alter von 67 Jahren. Sie wurde auf dem Zorgvlied-Friedhof beigesetzt, an dem Hunderte von Trauergästen teilnahmen.

== Filmographie ==

== Theater (Auswahl) ==

==Weiterführende Literatur==
* Jenny Pisuisse, „Fien de la Mar: Porträt eines Künstlers“, Meulenhoff, 1982, * Rob L. Erenstein (Hrsg.), „Eine Theatergeschichte der Niederlande: zehn Jahrhunderte Drama und Theater in den Niederlanden und Flandern“, Amsterdam University Press, 1996,
* * * *

1898 Geburten
1965 Todesfälle
Niederländische Bühnenschauspielerinnen
Niederländische Filmschauspielerinnen
Niederländische Kabarettisten
Schauspielerinnen aus Amsterdam
Selbstmorde durch Springen in den Niederlanden

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