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 Philipp Leopold Martin

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Philipp Leopold Martin (5. November 1815 – 7. März 1885) war ein deutscher Präparator und ein Popularisierer der Naturgeschichte. Er war auch an frühen Vorschlägen für Vogel- und Tierschutzbemühungen in Deutschland beteiligt. Er veröffentlichte ein dreibändiges Werk über Tierpräparation und Museumsausstellung mit dem Titel „Praxis der Naturgeschichte“, in dem er das Wort „Museologie“ verwendete, möglicherweise zum ersten Mal im Jahr 1869.
== Biografie ==
Martin wurde in Gnadenberg (in der Nähe des heutigen Bolesławiec) geboren, wo sein Vater, Christian Gottlieb, Bäcker und seine Mutter Sophie, geborene Zwick, war. Er begann sich für die Natur zu interessieren, nachdem er die Reisebeschreibungen mährischer Missionare gelesen hatte. Er besuchte auch das Naturkundekabinett in Niesky, begann ein Studium der Tierpräparation und arbeitete für einen Naturkundehändler in Bunzlau. Er heiratete Ida Grubert im Jahr 1840. 1848–49 besuchte er zusammen mit seiner Frau und dem Künstler Carl Ferdinand Appun Venezuela mit dem Ziel, Präparate zu sammeln und für das Berliner Museum zu fotografieren. Ihr Vorschlag wurde von Alexander von Humboldt und Hinrich Lichtenstein unterstützt. Seine Frau starb 1849 in Venezuela und er kehrte krank zurück. Er arbeitete die nächsten zwei Jahre in Halle und Halbertstadt und begann für Kazimierz Wodzicki (Graf Kazimierz Wodzicki (Ornithologe, geboren 1816)) in Galizien zu arbeiten. Dank Hinrich Lichtenstein (Martin Hinrich Lichtenstein) erhielt er 1852 eine Anstellung als Tierpräparator am Zoologischen Museum in Berlin. Er heiratete 1854 Charlotte Amalie Valeska, geborene Beck, und sie hatten zwei Söhne, Oskar (1854–1891), der Tierpräparator wurde, und Carl Oswald Paul (1861–1937), der Professor für Veterinärmedizin in Gießen wurde. 1859 wechselte er an die Königliche Naturaliensammlung in Stuttgart und wurde 1861 deren Kurator. 1862 war er auf königlichen Erlass an der Einrichtung eines „Akklimatisierungsgartens“ beteiligt, der jedoch mit dem Tod von König Wilhelm I. von Württemberg im Jahr 1864 endete. 1865 half er bei einer Ausstellung prähistorischer Tiere in Stuttgart und bereitete Nachbildungen von Tieren vor. Dies wurde auch zur Pariser Weltausstellung 1867 mitgenommen. In seinem 1869 erschienenen Band des dreibändigen Werks „Praxis der Naturgeschichte“ (1869–1882) über die Praxis der Tierpräparation verwendete er möglicherweise zum ersten Mal den Titel „Museologie“.

* [https://catalog.hathitrust.org/Record/101838192 Taxidermie: oder die Lehre vom Beobachten, Konserviren, Präpariren und Naturaliensammeln auf Reisen] (1876)
* [https://gdz.sub.uni-goettingen.de/volum ... N393220621 Die Praxis der Naturgeschichte] (1869-1878)

1815 Geburten
1885 Todesfälle
Tierpräparatoren

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