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 Cladonia littoralis

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Cladonia litoralis ist eine Fruchtflechtenart aus der Familie der Cladoniaceae. Sie wurde 2011 an der Atlantikküste des Bundesstaates Santa Catarina (Bundesstaat Santa Catarina) im Süden Brasiliens beschrieben. Dort bildet es dichte, konvexe Überlappungspolster
==Taxonomie==
Cladonia litoralis wurde 2011 von Emerson Luiz Gumboski und Sionara Eliasaro auf der Grundlage von Sammlungen von der Atlantikküste Südbrasiliens als neue Art beschrieben. In modernen Klassifikationen von Cladonia wird es in die breite „Cladonia“-Supergruppe (eine Hauptlinie (Evolution)) innerhalb der Gattung eingeordnet. Das Typusexemplar (Biologie) wurde auf Granitfelsen am Mariscal Beach in der Nähe von Bombinhas (Bundesstaat Santa Catarina) in etwa 3 m Höhe gesammelt. Der Holotyp wird im UPCB-Herbarium (Bundesuniversität Paraná) aufbewahrt.

Der botanische Name (Epitheton) „litoralis“ bezieht sich auf den Küstenlebensraum der Art. In der Originalbeschreibung wurde die Art mit anderen polsterbildenden „Cladonia“-Arten verglichen. Sie unterscheidet sich von C. strepsilis (Cladonia strepsilis) dadurch, dass sie überwiegend Podetien aufweist
==Beschreibung==
Der Hauptkörper der Flechte (der primäre Thallus) ist hartnäckig und stark entwickelt. Es besteht aus überlappenden Squamulen (kleinen, schuppenartigen Lappen), die dichte, konvexe Polster bis zu einer Länge von etwa 10 cm bilden
Podetia (aufrechte Stängel, die aus den Squamules hervorgehen) sind häufig, aber klein und weißlich, etwa 0,4–0,8 cm hoch und 0,3–0,5 mm dick. Sie sind meist einfach und verzweigen sich nur selten in der Nähe der Spitzen. Ihnen fehlen Becher (Ascyphose) und alle Innenwinkel an den Verzweigungspunkten (Achseln) sind eher geschlossen als offen. Dem größten Teil der Podetiumoberfläche fehlt, außer in der Nähe der Basis, eine Kortikalis (äußere Schicht); Bei jungen Podetien kann sich die Kortikalis weiter nach oben erstrecken. Podetien sind im Allgemeinen nicht soredienförmig (soredientragend), können aber vollständig von glänzenden, zylindrischen Körnchen bedeckt sein. An den Podetia können auch kleine Squamules auftreten, und aus diesen sekundären Squamules können sich neue Podetia entwickeln.

asexuelle Fortpflanzung|Asexuelle Fortpflanzungsstrukturen sind häufig. Die Pyknidien (asexuelle Fruchtkörper) sind braun und birnenförmig, bis zu etwa 0,2 mm breit und kommen an den Spitzen oder an den Seiten der Podetia vor. Die Konidien (asexuelle Sporen) sind farblos (hyalin) und leicht gebogen, etwa 7–10 × 1 μm. Im Typusmaterial wurden keine sexuellen Fortpflanzungsstrukturen beobachtet. Bei Standard-Tüpfeltests (chemischer Fleckentest (Flechten)) waren die Reaktionen mit C und KC negativ. Der K-Test war negativ oder verfärbte sich manchmal schmutzig gelb, der P-Test verfärbte sich rot und es war keine ultraviolette Fluoreszenz zu sehen. Bei der Dünnschichtchromatographie wurde nur Fumarprotocetrarinsäure nachgewiesen.

==Lebensraum und Verbreitung==
Zum Zeitpunkt der Beschreibung war „Cladonia litoralis“ nur vom Mariscal Beach an der felsigen Küste des Bundesstaates Santa Catarina im Süden Brasiliens bekannt. Sie wächst direkt auf Granitfelsen an sonnigen, windexponierten Küstenstandorten. Im Sammelgebiet kam er selten vor, konnte aber auffällige Kolonien bilden. Es wurde kein Zusammenwachsen mit anderen „Cladonia“-Arten beobachtet. In der Originalbeschreibung wurde ein weiteres Exemplar aus derselben Lokalität und demselben Lebensraum zitiert, sodass die Art zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch von einem einzigen Standort bekannt war. Bis zum Jahr 2025 wurden in der brasilianischen Flechten-Checkliste keine weiteren Standorte gemeldet.

==Siehe auch==
* Liste der Cladonia-Arten|Liste der Cladonia-Arten








Cladonia|litoralis
Flechtenarten
Flechten im Jahr 2011 beschrieben
Flechten Brasiliens

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