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 Mesud III

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Mesud III (auch Masʿūd III geschrieben) war ein seldschukischer Prinz und der letzte Sultan des seldschukischen Sultanats Rum, der im frühen 14. Jahrhundert kurz regierte. Seine Herrschaft markierte das faktische Ende der politischen Autorität der Seldschuken in Anatolien.
== Hintergrund ==

Mesud III. war der Sohn von Mesud II. |access-date=6. Januar 2026
Zu diesem Zeitpunkt hatte das Sultanat Rum den größten Teil seiner Autonomie verloren, und die eigentliche Autorität lag eher bei den mongolischen Gouverneuren und mächtigen örtlichen Emiren als beim seldschukischen Hof.
Zu Lebzeiten Mesuds III. lag die tatsächliche politische und militärische Macht in Anatolien bei mongolischen Beamten und halbunabhängigen türkischen Fürstentümern (Beyliks), während der seldschukische Sultan weitgehend als symbolischer Herrscher fungierte.

== Herrschaft ==

Mesud III. bestieg den Thron um 1307, nach dem Tod oder der Absetzung seines Vaters. Seine Regierungszeit war kurz und weitgehend nominell, mit wenig direkter Kontrolle über das traditionell von den Seldschuken regierte Gebiet.

Zeitgenössische Quellen liefern nur wenige Details über seine Amtszeit. Ihm werden keine größeren Feldzüge, Reformen oder Bauprojekte zugeschrieben. Die Autorität in Anatolien wurde hauptsächlich von mongolischen Gouverneuren und lokalen Herrschern ausgeübt, insbesondere den Karamaniden und anderen aufstrebenden Beyliks.

== Tod ==

Mesud III. starb um 1308, die Umstände und das genaue Datum seines Todes sind jedoch unbekannt. Sein Tod markierte das Ende des seldschukischen Sultanats Rum, da kein Nachfolger eingesetzt wurde und der Titel keine politische Bedeutung mehr hatte.

== Legacy ==

Mesud III. gilt allgemein als der letzte seldschukische Sultan Anatoliens. Seine Regierungszeit symbolisiert den Übergang von der seldschukischen Herrschaft zur Beylik-Zeit, in der Anatolien unter mehreren türkischen Fürstentümern aufgeteilt wurde.

Eines dieser Fürstentümer, das osmanische Beylik, erhob sich später zur Herrschaft über Anatolien und gründete schließlich das Osmanische Reich.

=== Referenzen ===

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