'''Dirk Schäfer''' (* 1961 in Halberstadt) ist ein ehemaliger deutscher Boxer des SC Traktor Schwerin und zweimaliger DDR-Meister. Seine sportliche Laufbahn wurde durch geheimpolizeiliche Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzung des Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutsche Demokratische Republik|DDR beendet. Er ist heute Straßenmusik|Straßenmusiker in Schwerin.
== Leben ==
Schäfer wurde 1961 in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) geboren und begann bereits im Kindesalter im Jahr 1966 mit dem Boxtraining. 1976 zog er mit der Familie nach Schwerin. Ab seinem 15. Lebensjahr besuchte er die dortige Kinder- und Jugendsportschule (DDR)|Kinder- und Jugendsportschule (KJS). Er trainierte beim SC Traktor Schwerin, einem der führenden Boxvereine der DDR, wo auch sein Vater Trainer war. Bei den Liste der deutschen Meister im Boxen (DBV)#DDR|DDR-Meisterschaften gewann er 1979 die Bronzemedaille im Fliegengewicht (bis 51 kg), 1980 und 1981 die Goldmedaille im Bantamgewicht (bis 54 kg). Laut Tagesspiegel war er „einer der besten Boxer des Landes“.
Schäfer geriet in Konflikt mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutsche Demokratische Republik|DDR. Es wurde ein Maßnahmenplan im Sportbereich und Freizeitbereich aufgestellt, und fünf inoffizielle Mitarbeiter (IM) und weitere Spitzel auf ihn angesetzt. Darunter waren bekannte Persönlichkeiten aus seinem sportlichen Umfeld wie Fritz Sdunek (Deckname IMS „Frank“) und Richard Nowakowski (IMS „Anton“). Sdunek gab bei der Stasi in einem der Berichte an, dass Schäfer „idiotisch und überspitzt denken“ würde.
1983 wurde er zur Nationale Volksarmee|NVA eingezogen und während dieser Zeit wegen Befehlsverweigerung zu einer Haftstrafe|Haftsstrafe verurteilt.
Schäfer ist verheiratet, hat Kinder aus einer früheren Ehe und lebt in Schwerin.
Sein Schicksal wurde 2017 in der NDR-Dokumentation „Der Blues des Boxers – Staatssicherheit im Sport“ thematisiert.
== Trivia ==
Schäfer reist mit einerm Wohnmobil, auf dessen Tür der folgende Schriftzug angebracht ist: „Siegen kann jeder.“
* „Der Blues des Boxers – Staatssicherheit im Sport“ (NDR Sportclub Story) von Matthias Hofmann|Matthias Hufmann und Benjamin Unger (2017), abrufbar auf [https://www.youtube.com/watch?v=HfPmqg_9Xts YouTube]
[h4] '''Dirk Schäfer''' (* 1961 in Halberstadt) ist ein ehemaliger deutscher Boxer des SC Traktor Schwerin und zweimaliger DDR-Meister. Seine sportliche Laufbahn wurde durch geheimpolizeiliche Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzung des Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der Deutsche Demokratische Republik|DDR beendet. Er ist heute Straßenmusik|Straßenmusiker in Schwerin.
== Leben == Schäfer wurde 1961 in Halberstadt (Sachsen-Anhalt) geboren und begann bereits im Kindesalter im Jahr 1966 mit dem Boxtraining. 1976 zog er mit der Familie nach Schwerin. Ab seinem 15. Lebensjahr besuchte er die dortige Kinder- und Jugendsportschule (DDR)|Kinder- und Jugendsportschule (KJS). Er trainierte beim SC Traktor Schwerin, einem der führenden Boxvereine der DDR, wo auch sein Vater Trainer war. Bei den Liste der deutschen Meister im Boxen (DBV)#DDR|DDR-Meisterschaften gewann er 1979 die Bronzemedaille im Fliegengewicht (bis 51 kg), 1980 und 1981 die Goldmedaille im Bantamgewicht (bis 54 kg). Laut Tagesspiegel war er „einer der besten Boxer des Landes“. Schäfer geriet in Konflikt mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der Deutsche Demokratische Republik|DDR. Es wurde ein Maßnahmenplan im Sportbereich und Freizeitbereich aufgestellt, und fünf inoffizielle Mitarbeiter (IM) und weitere Spitzel auf ihn angesetzt. Darunter waren bekannte Persönlichkeiten aus seinem sportlichen Umfeld wie Fritz Sdunek (Deckname IMS „Frank“) und [url=viewtopic.php?t=826]Richard[/url] Nowakowski (IMS „Anton“). Sdunek gab bei der Stasi in einem der Berichte an, dass Schäfer „idiotisch und überspitzt denken“ würde. 1983 wurde er zur Nationale Volksarmee|NVA eingezogen und während dieser Zeit wegen Befehlsverweigerung zu einer Haftstrafe|Haftsstrafe verurteilt. Schäfer ist verheiratet, hat Kinder aus einer früheren Ehe und lebt in Schwerin.
Sein Schicksal wurde 2017 in der NDR-Dokumentation „Der Blues des Boxers – Staatssicherheit im Sport“ thematisiert.
== Trivia == Schäfer reist mit einerm Wohnmobil, auf dessen Tür der folgende Schriftzug angebracht ist: „Siegen kann jeder.“
* „Der Blues des Boxers – Staatssicherheit im Sport“ (NDR Sportclub Story) von Matthias Hofmann|Matthias Hufmann und Benjamin Unger (2017), abrufbar auf [https://www.youtube.com/watch?v=HfPmqg_9Xts YouTube]
'''Dirk Beljaarts'' (
== Ausbildung und Karriere ==
Beljaarts studierte an der Maastricht Hotel Management School und arbeitete anschließend als Hotelmanager.
'''Dirk Meyer''' (* 13. Mai 1985 in Lutherstadt Eisleben) ist ein deutscher Politiker (Freie Demokratische Partei|FDP) und war Europäisches Parlament|Europakandidat 2024 für die FDP Emmendingen....
Dirk IV (auch Thierry IV oder Dietrich IV) war der
Wie sein Vater schloss sich Dirk einem Bündnis gegen den expansiven Herzog Johann III. von Brabant an. Er nahm daran teil
Im selben Jahr, in dem er...