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 Sahabi Madrasa

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'''Sahabiye Madrasa'' (
== Geschichte ==
Die Madrasa befindet sich im Zentrum der Stadt Kayseri. Laut der zweizeiligen Inschrift aus weißem Marmor auf dem Belagerungsbogen, der den mit Muqarnas bedeckten Bogen des Portals umgibt, wurde sie während der Herrschaft erbaut des Sultanats Rum|Anatolischer seldschukischer Sultan Kaykhusraw III|Ghiyāth ad-Dīn Kaykhusraw bin Qilij Arslān im Auftrag von Visier Sahib Ata Fahreddin Ali bin Hüseyin in den Jahren 1267–1268.

== Architektur ==
Das Gebäude hat eine rechteckige Form mit einem dazwischenliegenden Innenhof. Es wurde im Architekturstil der anatolischen Seldschuken (anatolische Sedschuken) erbaut und hatte eine Fassade im Aussehen einer Karawanserei. Die Madarasa ist ein einstöckiges Gebäude mit vier Iwans. Die Das gewölbte Hochportal befindet sich in der Mitte der südlichen Gebäudeseite und ist mit geometrischen und floralen Ornamenten verziert, ein Beispiel spätanatolischer seldschukischer Architektur. Löwen- Auf beiden Seiten des Portals sind symmetrisch unter der Traufe der Mauern Wasserspeier mit Perlen angebracht. An jeder Ecke der Hauptfassade erheben sich zylindrische Türme. Die anderen Fassaden, die einfacher als die Hauptfassade angeordnet sind, werden durch Schießscharten und Wasserspeier belebt.

Durch die niedrige, rundbogige Türöffnung des Portals betritt man den mit einem Spitztonnengewölbe gedeckten Eingangsbereich. An der Ost- und Westwand des Iwan befinden sich einander gegenüberliegende breite Nischen mit Augenbrauenbögen. Die rechteckigen Grundrisse auf beiden Seiten des Eingangsbereichs weisen ebenfalls spitze Tonnengewölbe auf.

Der rechteckige Innenhof, der durch den Eingang Iwan erreicht wird, ist ein großer Bereich, der von Portiken umgeben ist, die sich als Spitzbögen öffnen und auf quadratischen Beinen entlang der Ost-, West- und Südflügel ruhen. Die Iwan-Bögen sind breiter und höher als die Portikusbuchten. In der Mitte des Innenhofs befindet sich derzeit ein rechteckiger Pool.

Hinter den Arkaden, die den Innenhof in U-Form umschließen, befinden sich Räume unterschiedlicher Größe, die mit Spitztonnengewölben gedeckt sind.

Der Haupt-Iwan in der Mitte der Nordfassade des Hofes ist ein großes Volumen, das mit einem spitzen Tonnengewölbe bedeckt ist. Die Tür in der Mitte der Nordwand wurde später geöffnet. Von den beiden quadratischen Räumen, die vom Ost- und Westflügel an den Iwan angrenzen, ist der Westflügel mit einer Betonkuppel bedeckt, und an der Nordwand wurden später Einbauten wie Türen und Fenster geöffnet. Der quadratische Raum im Ostflügel ist mit einem Gewölbe überdacht. Anhand alter Fotos des Gebäudes kann festgestellt werden, dass beide Räume neben dem Haupt-Iwan in der Vergangenheit über Kuppeln verfügten. Die Madrasa wurde vollständig aus behauenem Stein gebaut.

Das Portal der Madrasa ist mit sorgfältiger Steinarbeit verziert. Die Bordüren, die von außen nach innen verlaufende Flächen bilden, weisen aufwendige Verzierungen auf, die überwiegend aus geometrischen Ineinandergreifen bestehen. Bemerkenswert sind außerdem die figürlichen Darstellungen zwischen dichtem stilisiertem Blumenschmuck mit Palmetten- und Rumi-Motiven, die durch geschwungene Zweige miteinander verbunden sind. Es ist möglich, dass es sich bei den in die Fassaden der Säulenkapitelle, auf denen der Belagerungsbogen ruht, geschnitzten Löwenköpfen um talismanische Darstellungen handelt, von denen man annimmt, dass sie das Gebäude als Fortsetzung einer alten Tradition vor dem Bösen schützen sollen.

In der Madrasa, die in den 1960er Jahren einer umfassenden Renovierung unterzogen wurde, wurden die weitgehend eingestürzten Hauptmauern, Portikusbögen und das Portal repariert und fertiggestellt. Auch die eingestürzte Kuppel des Raumes neben dem Hauptiwan des Westflügels wurde mit Beton erneuert. Das Gebäude wird derzeit als Markt genutzt.



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Gebäude und Strukturen in Kayseri
Anatolische seldschukische Architektur
Madrasas in der Türkei
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