[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Eugen Heßler - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Eugen Heßler''' (* 14. Januar 1882 in Goldbach (Unterfranken); † nicht ermittelt) war ein deutscher Mediziner und nationalsozialistischer Funktionär.
== Leben ==
Er war der Sohn des Goldbacher Lehrers Ferdinand Hessler und seiner Ehefrau Margaretha geb. Schüssler. Nach dem Schulbesuch studierte er Medizin und promovierte an der Medizinischen Fakulätät der Königl. Bayer. Julius-Maximilians-Universität Wurzburg 1907 zum Dr. med. Das Thema seiner Dissertation lautete ''Über Carcinoma Corporis Uteri'' und schien in die Buchdruckerei Franz Saudenraus in Würzburg 1907 in Druck. Danach war er als praktizierender Arzt in Presseck tätig. Seine Approbation hatte er 1906 erlangt.
Von 1900 bis 1901 hatte Heßler seinen Wehrdienst geleistet. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er im August 1918 zum Militär als Assistenzarzt bei der Landwehr einberufen und später zum Oberarzt befördert. Nach Kriegsende war er wieder als praktizierender Arzt tätig. Als solcher wechselte er nach Schwarzenbach am Wald in Oberfranken, wo er sich nationalsozialistischen Ideen anschloss und in die NSDAP eintrat. Er war dort von 1929 bis 1930 gemeinsam mit Karl Gleisberg Kreisleiter der NSDAP und stieg in dieser Partei bis zum Gauamtsleiter auf, zu dem er zum 30. Juli 1935 ernannt wurde. Er leitete das Amt für Volksgesundheit der NSDAP im Gau Bayerische Ostmark und war Leiter der Ärztlichen Bezirksvereinigung sowie der KVD-Bezirksstelle Oberfranken in Bayreuth. 1940 war er Mitglied der Gauleitung Beyerische Ostmark der NSDAP und von 1937 bis 1941 Gauobmann der Gaugeschäftsstelle des NSD-Ärztebundes. Sein Dienstsitz befand sich in Bayreuth, Erlanger Straße 19.''Nationalsozialistisches Jahrbuch'' Band 14, 1940, S. 249.
== Ehrungen ==
* Aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler wurde er am 20. April 1939 zum Sanitätsrat ernannt.''Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger'' vom 21. April 1939, S. 1.
* Dienstauszeichnungen der NSDAP in Bronze und Silber für 10- bzw. 15-jährige Dienstzeit in der NSDAPÄrzteblatt für Bayern 1940, Nr. 19, S. 153.
== Literatur ==
* Fridolf Kudlien, Gerhard Baader: ''Ärzte im Nationalsozialismus.'' 1985, S. 306.
* Winfried Süß: ''Der "Volkskörper" im Krieg. Gesundheitspolitik.'' 2009.
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)
Kategorie:NSDAP-Mitglied
Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)
Kategorie:Person (Landkreis Hof)
Kategorie:Person (Bayreuth)
Kategorie:Deutscher
Kategorie:Geboren 1882
Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert
Kategorie:Mann
[h4] '''Eugen Heßler''' (* 14. Januar 1882 in Goldbach (Unterfranken); † nicht ermittelt) war ein deutscher Mediziner und nationalsozialistischer Funktionär.
== Leben == Er war der Sohn des Goldbacher Lehrers Ferdinand Hessler und seiner Ehefrau Margaretha geb. Schüssler. Nach dem Schulbesuch studierte er Medizin und promovierte an der Medizinischen Fakulätät der Königl. Bayer. Julius-Maximilians-Universität Wurzburg 1907 zum Dr. med. Das Thema seiner Dissertation lautete ''Über Carcinoma Corporis Uteri'' und schien in die Buchdruckerei Franz Saudenraus in Würzburg 1907 in Druck. Danach war er als praktizierender Arzt in Presseck tätig. Seine Approbation hatte er 1906 erlangt.
Von 1900 bis 1901 hatte Heßler seinen Wehrdienst geleistet. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde er im August 1918 zum Militär als Assistenzarzt bei der Landwehr einberufen und später zum Oberarzt befördert. Nach Kriegsende war er wieder als praktizierender Arzt tätig. Als solcher wechselte er nach Schwarzenbach am Wald in Oberfranken, wo er sich nationalsozialistischen Ideen anschloss und in die NSDAP eintrat. Er war dort von 1929 bis 1930 gemeinsam mit Karl Gleisberg Kreisleiter der NSDAP und stieg in dieser Partei bis zum Gauamtsleiter auf, zu dem er zum 30. Juli 1935 ernannt wurde. Er leitete das Amt für Volksgesundheit der NSDAP im Gau Bayerische Ostmark und war Leiter der Ärztlichen Bezirksvereinigung sowie der KVD-Bezirksstelle Oberfranken in Bayreuth. 1940 war er [url=viewtopic.php?t=10495]Mitglied[/url] der Gauleitung Beyerische Ostmark der NSDAP und von 1937 bis 1941 Gauobmann der Gaugeschäftsstelle des NSD-Ärztebundes. Sein Dienstsitz befand sich in Bayreuth, Erlanger Straße 19.''Nationalsozialistisches Jahrbuch'' Band 14, 1940, S. 249.
== Ehrungen == * Aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler wurde er am 20. April 1939 zum Sanitätsrat ernannt.''Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger'' vom 21. April 1939, S. 1. * Dienstauszeichnungen der NSDAP in Bronze und Silber für 10- bzw. 15-jährige Dienstzeit in der NSDAPÄrzteblatt für Bayern 1940, Nr. 19, S. 153.
== Literatur == * Fridolf Kudlien, Gerhard Baader: ''Ärzte im Nationalsozialismus.'' 1985, S. 306. * Winfried Süß: ''Der "Volkskörper" im Krieg. Gesundheitspolitik.'' 2009.
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Kreisleiter (NSDAP) Kategorie:Person (Landkreis Hof) Kategorie:Person (Bayreuth) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann
''''A.E. Reimann, Arnold Eugen Reimann (24. Februar 1827 – 15. Juni 1888) war ein dänischer Bankmanager. Er war der Großvater väterlicherseits des gleichnamigen Gutsbesitzers und Geschäftsmanns...