Wolff Schenk zu TautenburgArtikelentwürfe

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 Wolff Schenk zu Tautenburg

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'''Wolff Freiherr Schenk zu Tautenburg''', auch ''Wolfgang Schenk von Tautenburg'' (* 1604; † 27. März 1649), war Herzogtum Preußen|preußischer Adel|Edelmann in Republik der Vereinigten Niederlande|niederländischen, Polen-Litauen|polnischen und Kurbrandenburg|kurbrandenburgischen Diensten.

== Leben ==
Wolff war Angehöriger der preußischen Freiherren Schenk_von_Vargula#Schenck_von_Tautenburg|Schenk zu Tautenburg. Seine Eltern waren Wilhelm Freiherr Schenk zu Tautenburg († 1633) und Barbara, geb. Heideck (Adelsgeschlecht)|von Heydeck. Er vermählte sich 1647George Adalbert von Mülverstedt: ''Sammlung von Ehestiftungen und Leibgedingsbriefen ritterschaftlicher Geschlechter der Provinzen Sachsen, Brandenburg, Pommern und Preußen.'' Magdeburg 1863, [https://www.digitale-sammlungen.de/de/v ... 2?page=114 S. 89.] mit Elisabeth Podewils|von Podewils (1611–1667). Die Ehe blieb ohne Kinder.Detlev Schwennicke: ''Europäische Stammtafeln. Neue Folge.'' Band VIII: ''West-, Mittel- und Nordeuropäische Familien'', Marburg 1980, Tfl. 142. In der St.-Georg-Kirche (Kętrzyn)|St.-Georg-Kirche in Kętrzyn|Rastenburg befand sich eine Epitaph|Tafel der Eheleute.Kartei Hans Wolfgang Quassowski|Quassowski – Quellen, Materialien und Sammlungen. Buchstabe P. Hrsg. vom Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen|Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreussen e. V., Hamburg 1988, S. 261, Nr. 50.

Er kämpfte in seiner Jugend im Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjähriger Krieg auf Seiten der Republik der Vereinigten Niederlande|Niederlande, Enterung|nahm bei ’s-Hertogenbosch|Herzogenbusch eine spanische Silberflotte, wofür er zum Hauptmann (Offizier)|Kapitän ernannt wurde. Er umsegelte später Afrika und kämpfte in Amerika drei Jahre gegen die Spanier zur See. Für ein Jahr führte er das Kommando (Militär)|Kommando in Pernambuco. Zurück in Preußen wurde er kurbrandenburgischer Amtshauptmann in Nidzica|Neidenburg und Działdowo|Soldau. Als polnischer Gesandter schlichte er für Władysław IV. Wasa einen Streit mit Dänemark, wofür er die Kammerherrenwürde erhielt. Zuletzt fürhte er als Regimentschef|Kriegsobrist ein polnisches Regiment deutschen Fußvolkes.

Wolff Schenk zu Tautenburg war Allod|Herr auf Doba (Giżycko)#Geschichte|Burg Doben mit Deyguhnen, Kühnort und Steinhof, alle im Kreis Angerburg sowie Solanka|Salzbach, Kreis Rastenburg.

== Literatur ==
* * ''Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser, Justus Perthes, Gotha 1861, [https://books.google.de/books?redir_esc ... J&pg=PA693 S. 693.]
* ''Betrübte Gedancken Welche bey Des Wolgebohrnen Herrn Hn. Wolff Schencken/ Freyherrn zu Tautenburg/ Ihr Königl. Majest. zu Pohlen und Schweden Uladislai IV. ... hochseligster Gedächtnüß wolbedienten Cam[m]erherrn/ und Kriegs-Obersten/ Wie auch Ihr. ChurFürstl. Durchl. zu Brandenburg [et]c. in Preussen wohlbestalten Hauptmans auff Neydenburg und Soldau/ Erbherrn auff Doben/ [et]c. Seligem Absterben/ : Als Er den 27. Martii 1649. sein Leben selig beschlossen/ und den 30. Iunii StandesGebühr nach zu Rastenburg zur Erden bestätigt. / Aus schuldiger Dienstfertigkeit auffgesetzet Bogislaff von Pudewels.'' Königsberg 1649 ([https://vd17.gbv.de/vd/vd17/39:110492H Digitalisat]).



Kategorie:Militärperson (Niederlande)
Kategorie:Person im Achtzigjährigen Krieg
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Kategorie:Kammerherr
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